New York, New York

Schon ist sie wieder vorbei, unsere New York Masterclass 2017 in der weltberühmten Schauspielschule Lee Strasberg, in der schon Marilyn Monroe, Scarlett Johansson, Barbara Streisand und viele mehr ihre Ausbildung gemacht haben. Es gibt keine Schauspielschule, die so viele Oscar-Preisträger hervorgebracht hat und hervorbringt, wie Lee Strasberg. Ein Lehrer hat uns dabei besonders beeindruckt mit einer einfachen Frage.

Es war der 6fache Kampfsportler Ron Navarre, der unter anderem am Broadway-Musical „A Chorus Line“ auftrat und als Professor am Pacific Institute of Oriental Medicine lehrte. Eine seiner ersten Fragen an die Teilnehmer lautete: „Was sind Eure größten Herausforderungen?“
Die Antworten darauf waren genauso vielfältig wie vorhersehbar: „Ein glückliches Leben“, „Erfolg“, „gute Performance auf der Bühne“, „ein gelungenes Leben“, „die richtigen Entscheidungen treffen“ usw.
Seine Antwort war aber eine Andere: „Die einzige Herausforderung für alle ist die Angst!“
Denn, so Navarre: Angst hemmt alles! Sie macht uns manchmal sogar bewegungsunfähig. Alles, was wir als Wünsche und Herausforderungen formuliert haben, hängt von unserer Angst ab und unserer Fähigkeit diese kontrollieren können. Winston Churchill meinte schon, dass Mut die wichtigste Tugend ist, denn ohne Mut geschieht nichts.
Das waren auch die ersten Eindrücke von New York, denn vor der „Manufaktur der Nobelpreisträger“ war eine Stadtrundfahrt die Einstimmung zu Big Apple, mit einigen Fragen. Denn vor vielen Börsen der Welt stehen ein Bulle, der den Bullenmarkt, für steigende Kurse verkörpert und ein Bär, der für die Baisse für sinkende Kurse steht.
Das Besondere in Manhattan ist, dass der Bär fehlt und lediglich der Bulle vor Ort ist. Der Reiseführer kommentierte das mit dem grenzenlosen Optimismus der Amerikaner. Das dieser allein nicht ausreicht, ist bekannt insbesondere in Zeiten in denen manche Präsidenten die Zeit gerne ins Mittelalter zurückdrehen.
Für mich ist es mehr die Kraft der Symbolik nach vorne, oder „nach oben“ zu schauen.Ich habe diese Symbolik der Amerikaner immer geliebt, denn für mich war New York über viele Jahre und Jahrzehnte mein Tahiti im Sinne von „Herman Melville“ der in seinem legendären Roman „Moby Dick“ folgendes schreibt:

„Wie der schreckliche Ozean das grüne Land umgibt, liegt in der Seele des Menschen eine Insel Tahiti, voller Frieden und Freude, doch sie ist umgeben von den Schrecken des nur halb gelebten Lebens.“

Anbei einige Fotos unserer Reise für all jene, die „Tahiti“ sehen wollen.

Für alle anderen gibt es noch das Buch „Glückskinder“ kostenlos gegen Verpackung und Porto.

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